Ein massives Steinhaus bauen

Viele Bauherren entscheiden sich beim Hausbau für massives Mauerwerk. Bevor Bauherren in die eigenen vier Wände einziehen können, sind viele Entscheidungen zu treffen.

Eine wichtige ist die, in welcher Bauweise Ihr neues Haus entstehen soll. Massiv, Stein auf Stein, das hat für viele Bauherren oberste Priorität und sie treffen damit eine zukunftsträchtige Wahl. Ein Massivhaus aus Stein sorgt durch seine hohen Wärmespeichermassen für ein sehr gutes, ausgeglichenes Wohnklima im Innenbereich über das ganze Jahr und für eine erstklassige Raumluftqualität. Durch den massiven, hoch wärmedämmenden Wandaufbau bietet ein Massivhaus eine ausgezeichnete Energieeffizienz, kombiniert mit einem optimalen Schall- und Brandschutz.


Wie entsteht ein HEMMA-Wohlfühlhaus?

Die Bauherren finden in den meisten Fällen den Weg zu uns über eine Empfehlung eines zufriedenen HEMMA oder MUTTERBAU Kunden.  Im ersten unverbindlichen Gespräch, klären wir gemeinsam mit den Interessenten, wie weit deren Planung bereits gediehen ist. Sind die zukünftigen Bauherren noch völlig frei in Ihrer Planung und stehen ganz am Anfang? Soll unser Architekt planen oder übernimmt das der Architekt der Bauherren? Gibt es schon Architektenpläne? Ist die Größe und die Ausstattung bereits komplett geplant? Gibt es ein Grundstück? Steht die Finanzierung?

Nach dem ersten Gespräch nehmen unsere Interessenten alle Eindrücke und gewonnen Erkenntnisse mit nach Hause, um dort in Ruhe über die Vielzahl an Informationen zu beraten und zu entscheiden.

Im nächsten Gespräch kann es bereits konkreter werden. Oft geht es bereits jetzt los mit der Planung und der Kalkulation.

Wenn die Entscheidung für ein bestimmtes Haus getroffen wurde, geht es in die Planung und die Genehmigung.

Danach entsteht das Traumhaus unserer Kunden.

Bei einem HEMMA-Wohlfühlhaus werden die für den Rohbau benötigten Baumaterialien auf die Baustelle geliefert und dort von unserem eigenen Bauunternehmen, der MUTTER Bau GmbH, Stein auf Stein verarbeitet. Der gesamte Ablauf wird von unserem eigenen Bauleiter überwacht.

Nach ca. 6-9 Monaten ist das Traumhaus fertig. Unsere neuen Besitzer ziehen ein. Das ist der schönste Moment im gesamten beschriebenen Ablauf…..


Unterschiedliche Bauweisen von Massivhäusern

Prinzipiell ist die Bauweise bei einem Massivhaus von der Größe des Grundstücks, dem Bebauungsplan sowie von den individuellen Wünschen und den eigenen finanziellen Möglichkeiten abhängig.

Der Traum vieler Bauherren ist häufig ein freistehendes Einfamilienhaus. Jedes Familienmitglied soll seinen Platz findet, mit genügend Grün und Garten rundum. Die Privatsphäre soll vor fremden Blicken geschützt sein.

Aber gerade in unserer wunderschönen Region erlauben die Preise für das Grundstück oft nicht, solche Planungen mit allen Facetten umzusetzen. Hier ist ein Doppelhaus oder ein Reihenhaus mit familiengerechtem Grundriss die für viele Bauherren erschwinglichere Alternative. Mehr Grundfläche wird für das barrierefreie Wohnen auf einer Ebene in einem Bungalow benötigt. Das ist die bevorzugte Bauweise bei Senioren, die ihr zweites, vor allem altersgerechtes Haus bauen. Wem das Baubudget nicht bestimmte Grenzen setzt, für den ist die frei geplante Villa eine exklusive Alternative.


Einfamilienhaus

Sein eigener Herr zu sein und beim Wohnen auf nichts und niemanden mehr Rücksicht nehmen müssen – welcher Mieter träumt davon nicht?

Das massive, freistehende Einfamilienhaus ist der Wunschtraum vieler Familien, bei dessen Realisierung allerdings einige Punkte zu beachten sind. Keller ja oder nein ist eine wichtige Frage. Bei Preisen zwischen etwa 15.000 bis 30.000 Euro, je nach Fläche und Ausbaustandard, ist der eigene Keller natürlich zunächst eine Preisfrage. Allerdings bietet ein Keller im Einfamilienhaus ausreichend Platz zur Lagerung, für Waschmaschine und Trockner sowie natürlich für Hobbies. Werden die Sanitäranschlüsse gleich mit verlegt, kann später eine Sauna eingebaut werden oder der Nachwuchs lebt im Keller in einer kleinen Wohnung, wenn er flügge ist. Beim Grundriss geht der Trend zur offenen Gestaltung, beispielsweise mit fließendem Übergang zwischen Küche, Ess- und Wohnbereich im Erdgeschoss. Angesagt sind raumhohe Fenster und Türen, durch die viel Tageslicht in die Wohnräume fällt. Im Obergeschoss sind Rückzugsmöglichkeiten gefragt für Eltern und Kinder. Ein zweites Badezimmer erspart Stress am Morgen. Mit einem Einfamilienhaus lässt sich viel Individualität bauen. Neben Fassade, Haustür und Fenstern prägt die Dachform den Charakter. Sofern es die Bauordnung zulässt, sind versetzte Pultdächer oder Bogendächer schicke und bezahlbare Alternativen, die auch den Charakter der Innenräume im Obergeschoss des Einfamilienhauses mit prägen.


Doppelhaus

Nur ein Nachbar, aber der sollte der Richtige sein.

Doppelhäuser sind meist schmaler als freistehende Einfamilienhäuser. Sie teilen sich ein Grundstück und sind dadurch preiswerter. Die Breite beim Doppelhaus bestimmt den Wohnkomfort im Inneren. 6 Meter sollten nicht unbedingt unterschritten werden. Im Erdgeschoss befinden sich in der Regel der Flur mit Gäste-WC sowie die Küche mit Essbereich und Wohnbereich. Im 1. Obergeschoss dann die Eltern- und Kinderschlafzimmer sowie das Bad. Meist kann das Dachgeschoss noch ausgebaut werden, beispielsweise mit einem Wohnstudio oder einem Spielbereich für die Kinder. Die im Vergleich zum Einfamilienhaus geringere Grundfläche wird durch eine optimale Raumausnutzung „nach oben“ wieder wett gemacht. Allerdings ist man zwischen den einzelnen Räumen mehr auf der Treppe – meist frei im Wohnbereich stehend – unterwegs. Beim Bauen eines Doppelhauses unbedingt zu beachten ist der Schallschutz zum direkt angebauten Nachbarhaus, der fachlich korrekt ausgeführt werden muss. Nichts stört in einem Doppelhaus wohl mehr, als die Geräusche aus dem Nachbarhaus. Für den Schallschutz zwischen Doppelhäusern gibt es zwar Bauvorschriften, die allerdings nur Mindestanforderungen festhalten. Weitsichtige Bauherren investieren bei einem massiven Doppelhaus lieber etwas mehr in den Schallschutz und damit in eine gute Nachbarschaft.


Bungalow

Wer lieber auf einer Ebene wohnen möchte, für den ist der Bau eines massiven Bungalows die richtige Alternative.

Die Bungalow-Bauweise ist einfacher als bei einem Einfamilienhaus mit Obergeschoss, weil die statischen Anforderungen eines weiteren Geschosses nicht mit einfließen. Allerdings benötigt ein Bungalow mehr Grundfläche und damit auch ein größeres Grundstück. Hierdurch entstehen höhere Kosten. Bungalows gibt es in rechteckiger Grundform, in L- und in U-Bauweise, wobei gerade die U-Form einen attraktiven, vor Blicken geschützten Sitzbereich im Freien ermöglicht. Als Dachform kommen Satteldach, Walmdach, Pultdach oder das traditionelle Flachdach in Betracht, das heute oft begrünt ausgeführt wird und über zusätzliche Dachlichter viel Sonne nach innen bringt. Wichtig bei der Wahl der Dachform eines Bungalows ist, ob unter dem Dach noch ein zusätzlicher Stauraum entstehen soll. Der Grundriss ist bei einem Bungalow nahezu frei zu gestalten. Auch kann, je nach Dachform, die Raumhöhe variiert werden. Bungalows bieten viel Bewegungsfreiheit und sind deshalb bei jungen Familien genauso wie bei Senioren beliebt. Wer heute seinen Bungalow baut, sollte ihn möglichst barrierefrei planen. Breitere Türen, ausreichend Bewegungsfläche in Flur, Küche und Bad, bodengleiche Dusche sowie stolperfreie Türübergänge sorgen für das Mehr an Wohnkomfort in jedem Alter und sicherlich für einen höheren Wiederverkaufswert.


Villa

Eine Villa in Massivbauweise entwerfen und dabei individuell gestalten, mit Materialien und Formen spielen.

Nichts von der Stange, kein Muster- oder Typenhaus – danach sehnt sich jeder Architekt. Warum nicht jede denkbare Form einer Villa innen und außen in Beton realisieren? Der lange Zeit verpönte Baustoff liegt heute wieder voll im Trend und ermöglicht in Kombination mit Glas einen puristischen, sehr eleganten Wohnstil. Außerdem ist Beton auch ein hervorragender Wärmespeicher. Eine neu errichtete Villa hat das Mehr an Wohnfläche und das Plus an Wohnkomfort. Aus dem Wohnzimmer wird eine Wohnhalle, aus dem Familienbad ein eigener Wellnessbereich. Das eigene Schwimmbad im Keller oder in einem Anbau ist dabei ebenso denkbar wie via Smart Home vernetzte Gebäudefunktionen. Ob Jalousien, Heizung oder Beleuchtung – heute lässt sich die komplette Villa bequem vom Tablet oder Smarthome aus von zuhause oder unterwegs steuern. Eine Technik, die rasant auch bei anderen Bauweisen Einzug hält und schon bald Bau-Standard sein wird. Wichtig beim Bau einer Villa ist auch an einen adäquaten Einbruchschutz zu denken. Einbruchhemmende Türen und Fenster sollten dabei ebenso selbstverständlich sein wie eine Alarmanlage und die Überwachung des Grundstücks per Kamera.


Welche Vorteile bietet ein Massivhaus?

Vorteil 1: Hohe Wärmedämmung und Wärmespeicherung

Eine Massivhaus-Wand dämmt heute doppelt so gut wie eine Wand aus Nadelholz in gleicher Stärke.

Soll das Mauerwerk zusätzlich von außen gedämmt werden, empfehlen sich Stärken von 12 bis 16 Zentimeter. Die schweren Wände und Decken speichern die Wärme aus der Sonne und geben sie abends wieder in die Räume ab, wenn es draußen kühler wird. Wärmedämmung und Wärmespeicherung bilden bei einem Massivhaus die ideale Basis für einen geringen Energiebedarf.

Vorteil 2: Behagliches Wohnen

Gerade im Sommer weisen massiv gebaute Häuser – bei gleicher Wärmedämmung – mehr als zwei Grad niedrigere Maximaltemperaturen auf als Holzhäuser, in denen es häufiger zu einer Überhitzung kommt.

Im Massivhaus bleibt es also spürbar kühler. An kühleren Tagen zwischen Mai und September nimmt ein Massivhaus besser die Wärme auf und gibt diese dann abends ab. So muss weniger nachgeheizt werden.

Vorteil 3: Materialien aus der Natur

Die für ein Massivhaus verwendeten Baustoffe bestehen aus den schadstofffreien Rohstoffen Sand, Kies, Bims, Blähton oder Ton.

Die Baustoffe werden ohne den Zusatz von Chemikalien hergestellt und sind frei von Schadstoffen und Allergenen. Somit kann auch nichts ausgasen oder ausgewaschen werden. Die erstellte Konstruktion ist sehr pflegeleicht sowie langlebig und lässt sich später fast vollständig recyceln.

Vorteil 4: Flexible Grundrisse

Die für ein Massivhaus verwendeten Baustoffe bestehen aus den schadstofffreien Rohstoffen Sand, Kies, Bims, Blähton oder Ton.

Die Baustoffe werden ohne den Zusatz von Chemikalien hergestellt und sind frei von Schadstoffen und Allergenen. Somit kann auch nichts ausgasen oder ausgewaschen werden. Die erstellte Konstruktion ist sehr pflegeleicht sowie langlebig und lässt sich später fast vollständig recyceln.

Vorteil 5: Schallschutz und Brandschutz

Massive Wandkonstruktionen glänzen durch einen effizienten Schallschutz und durch eine hohe Sicherheit bei Feuer.

Die nicht brennbaren Mauerwerke halten Feuer lange Stand und bieten so maximalen Schutz für Mensch sowie Hab und Gut. Zudem gewähren die massiven Wände und Decken einen erstklassigen Schallschutz. Das gilt sowohl für Lärm, der innerhalb des Hauses entsteht wie auch für Lärm von draußen. Ein klarer Vorteil gerade in Großstädten. Ein weiteres bauliches Plus: Massivhäuser schirmen Elektrosmog sowie Strahlung aus Mobilfunkanlagen ab.

Vorteil 6: Sichere Geldanlage, hoher Wiederverkaufswert, günstigere Versicherung

Gerade in Zeiten von Nullzinsen auf dem Sparbuch ist die Investition in ein Massivhaus eine sichere Geldanlage zur Altersvorsorge, die dazu noch sofort genutzt werden kann.

Wichtige weitere Aspekte sind der geringe Instandhaltungsaufwand und die lange Nutzungsdauer durch die solide Bausubstanz, die durchaus 100 Jahre und mehr betragen kann. Das alles sind Gründe für den hohen Wiederverkaufswert bei einem Massivhaus. Aber auch Kreditinstitute belohnen die wertbeständige Bauweise mit höheren Beleihungsgrenzen. Und einige Wohngebäudeversicherer verlangen niedrigere Prämien für ein Massivhaus aufgrund der baulichen Vorteile bei Wetterextremen sowie bei Feuer. Mit dem persönlichen Zins-Check können Sie sich unter Angabe weniger Parameter (Vorhaben, Objektwert, Darlehenshöhe, Dauer Zinsbindung, Postleitzahl) eine erste Einschätzung zu der Spanne des zu erwartenden Zinssatzes berechnen lassen.


Hohe Wärmedämmung und Wärmespeicherung

Eine Massivhaus-Wand dämmt heute doppelt so gut wie eine Wand aus Nadelholz in gleicher Stärke.

Soll das Mauerwerk zusätzlich von außen gedämmt werden, empfehlen sich Stärken von 12 bis 16 Zentimeter. Die schweren Wände und Decken speichern die Wärme aus der Sonne und geben sie abends wieder in die Räume ab, wenn es draußen kühler wird. Wärmedämmung und Wärmespeicherung bilden bei einem Massivhaus die ideale Basis für einen geringen Energiebedarf.


Preise für ein Massivhaus

An dieser Stelle können wir nur erste Orientierungswerte liefern.

Zu viele Einflussfaktoren bestimmen den Preis von einem Massivhaus:

  • Planung durch Architekt oder Kauf vom Bauträger?
  • Spezifische individuelle Gestaltung
  • Keller bedeutet zusätzliche Kosten
  • Unterschiedliche Kosten je nach Mauerwerk und Konstruktionsart
  • Hausgröße und Wohnfläche
  • Kosten je nach gewählter Haustechnik und Qualität der Ausstattung
  • Anteil der Eigenleistung/ Potential für Senkung der Kosten
  • Kosten für Gestaltung der Außenanlage, Garage/Carport
  • Bauregion in Deutschland, unterschiedliches Preisniveau bei den Massivhaus-Angeboten